Jahreshauptversammlung in Grimolzhausen: Manfred Riedelsberger als Vorsitzender bestätigt
Auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr konnte die Pöttmeser CWG bei ihrer Jahreshauptversammlung in Grimolzhausen zurückblicken. Vorsitzender Manfred Riedelsberger zog eine positive Bilanz und hob insbesondere das Ergebnis der Kommunalwahl im März hervor. Die CWG konnte die Bürgerinnen und Bürger überzeugen und geht gestärkt aus der Wahl hervor. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Riedelsberger in seinem Amt bestätigt. Stefan Kneißl bleibt sein Stellvertreter.
Mit 45 anwesenden Mitgliedern war die Versammlung sehr gut besucht. Unter den Gästen befanden sich unter anderem der Ehrenvorsitzende Helmut Drittenpreis, die Gründungsmitglieder Alois Arzberger, Walter Bernet, Walter Lutterschmid und Johann Riedelsberger sowie Landrat Marc Sturm, sein Stellvertreter Hannes Ankner und Bürgermeister Michael Funk. Besonders erfreulich: Mit 15 Neuzugängen ist die Mitgliederzahl der CWG mittlerweile auf 201 Mitglieder angewachsen.
Kommunalwahl und zahlreiche Aktivitäten prägen das Jahr
Im Mittelpunkt des Rückblicks stand die Kommunalwahl. Nachdem im Juli 2025 noch kein Bürgermeisterkandidat feststand, führten zahlreiche Gespräche mit Bürgerblock und Freien Wählern schließlich zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Wahl. Im Marktgemeinderat ist die CWG künftig mit sieben statt bisher vier Mitgliedern vertreten. Zudem stellt sie die Ortssprecher für Reicherstein, Ebenried und Osterzhausen.
Doch auch abseits der politischen Arbeit war die CWG im vergangenen Jahr wieder vielfältig aktiv. Dazu gehörten unter anderem das Ferienprogramm, das Adventssingen und die Teilnahme am Markt. Erstmals beteiligte sich die CWG dort mit einer Dosenwurfbude. Der Erlös von knapp 1.000 Euro soll gespendet werden.
Auch für die Gewerbetreibenden im Gemeindegebiet setzte die CWG ihre Veranstaltungsreihe „Unternehmerdialog ins Leben gerufen“ fort. Bereits fünf Veranstaltungen haben im Rahmen dieses Formats stattgefunden und bieten Raum für Austausch und Vernetzung.
Große Reichweite über Homepage und soziale Medien
Eine besonders erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei der digitalen Kommunikation der CWG. Vorsitzender Manfred Riedelsberger sprach Tanja Rupprecht und Benjamin Geßmann besondere Anerkennung für die Betreuung der Homepage und der sozialen Medien aus.
Die Entwicklung der Reichweite ist beachtlich: Während die CWG bis 2025 jährlich lediglich etwa 3.000 bis 5.000 Aufrufe verzeichnete, wurden allein im März rund 150.000 Aufrufe erreicht. Ein deutliches Zeichen dafür, dass das Interesse an der Arbeit, den Themen und den Informationen der CWG stark gewachsen ist.
Auch künftig soll eine offene und bürgernahe Kommunikation im Mittelpunkt stehen. „Wir wollen weiter der Kompass für die Pöttmeser Bürger sein“, gab Riedelsberger als Marschrichtung aus.
Fraktionssprecher Georg Lohner bezeichnete das vergangene Jahr als besonders dynamisch und ereignisreich. Zugleich hob er die gute Zusammenarbeit im Marktgemeinderat hervor. Unterschiedliche Meinungen gehörten dabei ausdrücklich dazu – denn genau das mache Demokratie aus.
Vorstandschaft neu gewählt
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fanden auch die Neuwahlen statt. Landrat Marc Sturm, sein Stellvertreter Hannes Ankner und Bürgermeister Michael Funk übernahmen den Wahlausschuss.
Neben dem bestätigten Vorsitzenden Manfred Riedelsberger und seinem Stellvertreter Stefan Kneißl wurde Martin Steinbacher zum neuen dritten Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Jürgen Zach. Nathalie Surrer übernimmt das Amt der neuen Schatzmeisterin und wird dabei von Tobias Hell unterstützt.
Zur Schriftführerin wurde Tanja Rupprecht gewählt, ihre Stellvertreterin ist Hermine Fassler. Als Beisitzer gehören Renate Glas, Edith Ulber, Jürgen Zach, Erwin Raba, Benjamin Geßmann, Holger Schafnitzel und Georg Lohner der neuen Führungsmannschaft an.
Mit einer gestärkten Mannschaft, einer deutlich gewachsenen Mitgliederzahl und einem erfolgreichen Kommunalwahlergebnis blickt die Pöttmeser CWG zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben. Im Mittelpunkt soll dabei weiterhin stehen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aufzugreifen, transparent zu informieren und die Entwicklung der Marktgemeinde aktiv mitzugestalten.