Im Rahmen der Veranstaltung am 12. Januar in Echsheim stellte die CWG Pöttmes erstmals ihr neues Beteiligungskonzept Bürgeridee vor. Ziel der Initiative ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern von Pöttmes und seinen Ortsteilen eine einfache und direkte Möglichkeit zu geben, konkrete Anregungen, Hinweise und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Gemeinde einzureichen.

Über die Bürgeridee können Themen aus dem Alltag, Hinweise zu bestehenden Herausforderungen oder neue Projektansätze eingebracht werden. Die eingehenden Ideen werden von der CWG gesammelt, strukturiert gesichtet und auf ihre inhaltliche Umsetzbarkeit geprüft. Dabei wird bewusst Wert auf Transparenz und einen realistischen Umgang mit den Vorschlägen gelegt.

„Wir möchten Themen direkt aus der Bürgerschaft aufgreifen und die Mitgestaltung unserer Gemeinde auf eine breitere Basis stellen“, so die CWG.

Initiiert wurde das Konzept von Benjamin Geßmann, Kandidat auf Listenplatz 218. Er entwickelte die Bürgeridee gemeinsam mit seiner Marketingfirma Episkepsis UG. Die Ausarbeitung des Konzepts sowie die Erstellung der begleitenden Materialien erfolgten ehrenamtlich und wurden der CWG für die kommunalpolitische Arbeit zur Verfügung gestellt.

Die Resonanz einer direkten Verbindung zur lokalen Politik ist bei der Vorstellung in Echsheim durchweg positiv angekommen. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten Interesse an der neuen Möglichkeit zur Beteiligung und begrüßten den Ansatz, kommunalpolitische Themen frühzeitig und strukturiert aus der Bevölkerung heraus zu entwickeln.

„Jede Anfrage wird bewertet und deren Umsetzbarkeit geprüft“, betonte Manfred Riedelsberger, Vorstand der CWG Pöttmes. Ziel sei es, keine Anregung unbeachtet zu lassen und alle eingehenden Vorschläge ernsthaft zu prüfen.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung zu erleichtern, kann die Bürgeridee auch anonym eingereicht werden. Damit soll sichergestellt werden, dass gute Ideen unabhängig von Person oder persönlicher Hemmschwelle ihren Weg in die kommunalpolitische Diskussion finden.

„Uns ist bereits bei den ersten Facebook-Aktivitäten aufgefallen, dass konkrete und sehr sachliche Vorschläge aus der Bürgerschaft an uns herangetragen wurden. So setzte sich eine Bürgerin für eine Verkehrsberuhigung in ihrer Straße ein – konkret für eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h. Dieses Anliegen konnten wir über die Bürgeridee strukturiert aufnehmen und werden es direkt in den Gemeinderat mit einbringen. Genau solche Fälle würden ohne ein Instrument wie die Bürgeridee häufig nicht weiterverfolgt oder gar nicht erst behandelt“, erklärte Benjamin Geßmann.

Mit der Bürgeridee setzt die CWG ein klares Zeichen für mehr Bürgernähe, Offenheit und Mitverantwortung in der Gemeindepolitik. Die Initiative soll künftig allen Einwohnern von Pöttmes und seinen Ortsteilen offenstehen und schrittweise weiter ausgebaut werden.